Mittwoch, 13. November 2013

GOSSE PARKS und kleine gärten

Einladung zum Vortrag 

Dipl.- Ing. Barbara Vogt und Dipl. Ing. Hildegunde Henrich sprechen über das Thema Gärten

Kommen Sie am Samstag den 16.11.2013 von 15:00 bis 18:00 Uhr in die Kulturscheune in der Feldstraße 4 nach Liederbach.  

Es wird im lockeren Gespräch vom historischen Park bis zum kleinen Vorgarten gehen.

Frau Vogt wird über die Tätigkeit der Gartendenkmalpflegerin und ins Besondere vom Bezug des Liederbacher Parks zu Siesmeier berichten.

Frau Henrich wird Einblicke in Ihre praktische Planungstätikeit als Garten und Landschaftsarchitektin geben. Anhand des Kurgartens - Gartenkur zur Landesgartenschau in Bad Nauheim wird das Gärtner näher gebracht. 

Es ist eine Veranstaltung der BSL Bürgerstiftung Liederbach.
Eintritt FREI - Spenden Willkommen.


Montag, 9. September 2013

Karben blüht auf

anbei zwei Pressemitteilungen

Blüten zur Abschreckung

Die Landschaftsarchitektin Hildegunde Henrich empfiehlt pflegeleichten Ersatz alter Rosensträucher. Blüten und Sträucher erhöhen auch die Hemmschwelle, dort den Müll zu entsorgen.


aus dem Höchster Kreisblatt

Wo Karbens Grün allzu wild sprießt

Schöner und besser zu pflegen: Stadt gestaltet ihre Pflanzflächen um
„Karben blüht auf“ - nicht bloß ein Konzepttitel soll das sein, sondern bald überall Realität. Das sieht das Grünkonzept der Stadt vor. Die Fachfrau Hildegunde Henrich erklärt, was noch alles möglich ist.



Donnerstag, 24. Januar 2013

Hildegunde Henrich pflanzt Rosen in Eppstein


Hildegunde HenrichSeit nun 13 Jahren ist Hildegunde Henrich im Burgverein Eppstein und auch bei den Burgschauspielern aktiv. Von Anfang an hat sich die Landschaftsgärtnerin für das historische Gemäuer begeistert. Die Burg sei für sie zu einer "zweiten Heimat" geworden ist, sagt sie zur Motivation, sich in Eppstein zu engagieren. Jetzt hat die Liederbacherin Rosenstöcke gespendet, die sie als eine Art Begleiter für die Reben höchstpersönlich in den in diesem Jahr angelegten Weinberg pflanzt.

Frau Henrich hat alte Englische Rosensorten in den Farben Rot, Apricot und Rosa für den Burggarten ausgesucht. Die Wildrosenhybriden tragen klangvolle Namen wie Rose de Resht, Jacques Cartier und Abraham Darby. "Das werden etwa ein 1,50 Meter hohe Büsche, die einen tollen intensiven Duft verströmen. Die Blüten sind essbar und können in der Küche zu Rosenmarmelade, Essig, Bowle oder Limonade verarbeitet werden" , sagt Henrich zur Verwertbarkeit der Pflanze.


Foto: Knapp Höchster Kreisblatt
Text: Knapp FNP

Weiterlesen in der FNP




Samstag, 19. Januar 2013

Landschaftsarchitektur-heute online

Anlässlich des Neujahrsempfang 2013 der Grünen Verbände
wurde das Online-Web-Portal Landschaftsarchitektur-heute.de freigeschaltet.


Die Webseite ist sehr modern gestaltet und bietet eine  umfassende Projekt- und Planerdatenbank, gespeist von Landschaftsarchitekten des BDLAs. Es besteht die Vision der Macher, dass sich die bundesweite Projektdatenbank zu einem renommierten Online-Archiv für Landschaftsarchitektur entwickeln wird, zumal eine derartige Plattform im Internet noch nicht vertreten ist. Warum Sie jedoch Landschaftsarchitektur-heute heißt bleibt unbeantwortet. Leider fehlt der Seite der Web 2.0 Gedanke. 

Auch das Büro Grün- und Stadtplanung ist mit zwei Projekten auf dem Portal vertreten.

Der Gartenoskar 2012 wurde von der Vorsitzende der DGGL Hessen e. V. Petra Hirsch an das Büro Adler & Olesch für den Garten des Philosophen im Innenhof Philosophicum Uni Mainz verliehen. Leider ist sowohl das Projekt, als auch das Büro nicht aus Hessen, was jedoch wohl konform mit den Teilnahmebedingungen ist. Gibt es in Hessen keine zeitgenössische Gartenkunst???







Donnerstag, 20. Dezember 2012

Kletterpyramide an Schulkinder übergeben.

Nach halbjähriger Bauzeit ist die Übergabe der Kletterpyramide an die Schulkinder der Abschluss der Bauarbeiten an dem neuen Schulhof der Liederbachschule. Gestern wurde das Spielgerät offiziell durch die Schulleitung und den Landschaftsarchitekten an die Klassensprecher/innen übergeben.

Die Klassensprecher/innen der Liederbachschule



















Die Anschaffung ist das Ergebnis von gelebter Demokratie. Ende 2011 startete die Grundschule eine Umfrage unter den rund 360 Kindern, welches Spielgerät denn gewünscht sei: ein Klettergerüst oder eine Seilpyramide. 252 entschieden sich für die Pyramide, nur 36 fürs Gerüst und 44 war es egal.

der gesamte Bericht aus dem Höchster Kreisblatt


Mittwoch, 12. Dezember 2012




Donnerstag, 13. September 2012

GaLaBau Messe 2012

Impressionen und Neuigkeiten von der GaLaBau Messe 2012 in Nürnberg

Thema Biene auf dem Stand von SIK Holz

Neue Möbel aus duromerem Hochdrucklaminat (HPL) von  miramondo

Abdeckungen aus Edelstahl von Richard Brink

Bodenbeläge aus Muschelkalk sind wieder im Trend. Als modisches Format gilt schmal aber lang

Vertikale Gärten von Helix

der Klassiker als Eyecatcher: Wasser, hier von Gartensilber



Dienstag, 21. August 2012

ein weiteres Schmuckstück am Main

Über 250 Gäste feierten die Eröffnung des neugestalteten Gartens der Villa Wenske.

Foto: Steffen Henrich







OB Patrick Burghardt: „Der Garten ist ganz hervorragend gelungen, ein weiteres Schmuckstück am Main. Er ist offen. Die Menschen können ihn nutzen.“

Der Kelsterbacher Bürgermeister Manfred Ockel, Geschäftsführer der Regionalpark Südwest GmbH, sieht in dem Ensemble ein „identitätsstiftendes Projekt“.

Foto: Frank Möllenberg, Echo Online













Frau Henrich führte an zwei Terminen zur Eröffnung jeweils ca 25 Personen durch den Garten und erklärte die Idee der Gestaltung. Das harmonische Gesamtbild des Gartens nimmt auf die Geschichte der Villa Wenske Bezug und bindet nun das Gebäude wieder in den Gartenraum ein.

Foto: Steffen Henrich
















Herr Ockel deutete an, dass die Regionalpark Rhein-Main-Südwest gGmbH sich bei der weiteren Gestaltung der Opelvillen-Außenanlagen engagieren möchte. Für die Umgestaltung des seitlichen Gartenbereichs neben dem „Herrenhaus“ gibt es bereits eine Idee von GSP. Derzeit liegt jedoch dort Dreck herum, der Weg ist von Schlaglöchern übersät, eine kleine Wasserfläche weist Algenbewuchs auf und bis vor wenigen Tagen stand hier auch noch das hohe Unkraut.

Foto: Steffen Henrich


Montag, 16. Juli 2012

GARTENERÖFFNUNG & SOMMERFEST der Opelvillen



Feiern Sie mit uns! 

Zum 19. August lädt die Stiftung Opelvillen zur Eröffnung des neu gestalteten Gartens der Villa Wenske und zum Sommerfest ein.












Um 15.30 Uhr und um 18.30 Uhr  laden wir Sie zur Gartenführung durch den neu gestalteten Außenbereich der Villa Wenske mit der Garten- und Landschaftsarchitektin Hildegunde Franziska Henrich ein.

Das gesamte Programm unter: http://www.opelvillen.de/pdf/Sommerfest.pdf
Hessentip: Link zur Sendung
Finanziert durch den Regionalpark RheinMain






Freitag, 6. Juli 2012

Pressestimmen Jurybereisung mit Entente Florale Deutschland im Juli 2012

TV-Beitrag: Hildegunde Henrich in Bad Bentheim mit Entente Florale
TV Beitrag von ev1.tv








Als „Ritterschlag“ hat Bad Bentheims Bürgermeister die Antwort gewertet, die er gestern Nachmittag von Landschaftsarchitektin Hildegunde Henrich erhielt. 

Die Idee ging Bad Bentheims Bürgermeister Volker Pannen schon länger durch den Kopf: Wäre Bad Bentheim eigentlich ein geeigneter Standort für eine Landesgartenschau? Die Antwort der Vorsitzenden der Jury von „Entente Florale“, dürfte Pannen erfreut haben: „Ihre Stadt ist geradezu prädestiniert für eine Landesgartenschau“.weiterlesen in den GN Grafschafter Nachrichten















Entente Florale in Wangerland: Segel gesetzt: Projekt nimmt Fahrt auf
Pressebericht aus NWZ-Online















Entente Florale Jury mit Frau Henrich in Bad Essen, Bad Essen will auch künftig weiterblühen
Pressebericht aus der Ossnabrücker Zeitung



















Entente Florale Jury in Malente
Pressebericht in der SHZ.de





Montag, 18. Juni 2012

Einweihung des Gartens der Villa Wenske


An Rosen schnuppern ohne Bücken 

Ein treppenumsäumter Senkhof mit Rosenbeet in der Mitte, Rabatten ringsum und weiß lackierte Parkbänke: Der Garten der Villa Wenske ist neu angelegt und macht die Opelvillen als Teil der Regionalparkroute noch attraktiver.


Lesen Sie hier den gesamten Bericht im Echo Online


aus Echo Online



Dienstag, 12. Juni 2012

Getrennte Abrechnung von Gebäude und Freianlagen

Ansatz:
Gerne werden die Planungen der Freianlagen durch den Hochbauarchitekten mitgemacht. Da die Bausumme der Freianlagen zu den Baukosten des Gebäudes addiert werden, verringern sich die Planungshonorare augenscheinlich. Dies ist jedoch nicht HOAI konform und verstößt gegen geltende Gesetzte.


Laut HOAI §11 "Auftrag für mehrere Objekte" Absatz 1 ist jedes Objekt getrennt zu berechnen.
Die HOAI läßt in §32 "Besondere Grundlagen des Honorars" Absatz 4 eine Ausnahme zu, wenn die anrechenbaren Kosten weniger als 7 500 Euro betragen. In diesem Fall können die Baukosten zu dem Gebäude dazugerechnet werden.

Da es sich bei einem Gebäude und der Freianlagen um verschiedene Objekte handelt, lässt sich auch aus der HOAI §37 Absatz 3 zurückführen. Hier weist die HOAI auf eine getrennte Honorarberechnung von verschiedenartigen Objekten hin, indem dieser in § 11 Abs. 1 enthaltene Grundsatz bei Leistungen für Gebäude und Freianlagen ausnahmsweise nicht gilt, wenn die anrechenbaren Kosten für Freianlagen unter 7500 € liegen.

Fallbeispiel:
Wird zu einem Gebäude ein Zuwegung von der Straße zur Eingangstür geplant in Höhe von 7.300,- € netto, kann der Architekt diese zu den anrechenbaren Kosten des Gebäudes addieren.

Plant ein Architekt zu einem Gebäude ein Zuwegung von der Straße zur Eingangstür in Höhe von 7.800,- € netto, muss er dies nach HOAI §39 Freianlagen berechnen.

Fazit:
Mal schnell die Freianlagen mitzuplanen, da wir je gerade sowieso schon am planen sind, verstößt gegen die HOAI. Der Planer hat die Pflicht den Bauherren darauf hinzuweisen, dass die Freianlagen getrennt abgerechnet werden müssen und es zu KEINEM Kostenvorteil kommt wenn der Gebäudeplaner die Freianlgen mitplant. Ob nun der Landschaftsarchitekt oder der Hochbauarchitekt die Planung bearbeitet ist schließlich Kostenneutral. Der Unterschied liegt darinnen, das der Landschaftsarchitekt i.d.R 8 Semester hierfür Studiert hat und dadurch eine besondere Fachkenntnis in dem Gebiet vorweisen kann.




Mittwoch, 6. Juni 2012

Vorgarten vorher - nachher


ohne Kommentar - Bilder sagen mehr als Worte
Planung: Grün- und Stadtplanung
Ausführung: Überwiegend in Eigenleistung
Betonsteine: RINN Heuchelheim

vorher

nachher













vorher

nachher
vorher

nachher



Montag, 16. April 2012

Hosting on Asteroids

Ab heute sind wir bei Uberspace.de gehostet.



Garten der Villa Wenske wird neu gestaltet

Opelvillen werden um eine Attraktion reicher


Auf Initiative der Stiftung Opelvillen wird der Garten der Villa Wenske nach historischem Vorbild neu gestaltet. Die Arbeiten, die von der "Regionalpark Rhein-Main-Südwest gGmbH" finanziert werden, beginnen Ende März. Mit der Planung, die in enger Absprache mit dem Landesamt für Denkmalpflege erfolgte, ist das Liederbacher Landschaftsarchitekturbüro "Grün- und Stadtplanung" beauftragt. "Grün- und Stadtplanung" wird auch die Ausführung der Arbeiten begleiten.

Bestandspläne der Gartenanlage lagen leider nicht vor, aber es ist uns gelungen, die ursprüngliche Gestaltung des Gartens anhand von alten Fotos zu rekonstruieren“, berichtet Hildegunde Henrich von der Firma „Grün- und Stadtplanung“.

Fritz Opel hatte den Garten der 1916 erbauten Villa Wenske, in der sich heute das Restaurant Christian Buer und das Rüsselsheimer Standesamt befindet, mit Kieswegen und Rosengarten gestaltet. Daran angelehnt wird der Abschnitt im Bereich der Terrasse mit einem Rundweg um eine zentrale Rasenfläche, Formgehölzen und Sitzbänken gestaltet. Im westlichen Abschnitt wird ein Senkgarten mit Rosenbeet angelegt. Auch ein derzeit ausgelagerter historischer Brunnen wird künftig zum Garten der Villa Wenske gehören. Zudem wird die Grundstückseinfriedung mit Sockelmauern und Stahlzaun saniert.

Das harmonische Gesamtbild des Gartens nimmt auf die Geschichte der Villa Wenske Bezug und bindet das Gebäude wieder in den Gartenraum ein“, so Hildegunde Henrich.

Voraussichtlich ab Mitte Mai 2012 werden die Besucherinnen und Besucher der Opelvillen den neu gestalteten Garten genießen können.

Gerade in der schönen Jahreszeit sind die Opelvillen dann um eine Attraktion reicher und es gibt einen Grund mehr, das Ausstellungshaus zu besuchen“, sagt Dr. Beate Kemfert, Kuratorin und Stiftungsvorstand der Opelvillen.


Pressespiegel:



Dienstag, 14. Februar 2012

Bewerbung zum Tag der Architektur 2012

Wir haben den Skulpturenpark Eschborn/Niederhöchstadt zum Tag der Architektur am 23. und 24. Juni 2012 angemeldet.

Der Skulpturenpark unterhalb des Bürgerzentrums Niederhöchstadt ist ein Anziehungspunkt für Spaziergänger, Liebespaare und Eltern mit Kindern. Im Künstlerforum entstehen neue Kunstwerke. Die neue Holzbrücke über den Westerbach verbindet. Sitzgelegenheiten laden ein, sich niederzulassen und die Skyline und den Taunus zu genießen. Das ausgeklügelte Pflanzkonzept aus Blütenwiese, Zwiebel- Stauden und Baumpflanzungen weckt ganzjährig den Gärtner in dem Besucher des Parks. Führung 24.06, 15:00 Uhr







Dienstag, 25. Oktober 2011

Bilanz nach dem ersten Jahr Skulpturenpark Niederhöchstadt

Staudenflächen
Nach anfänglicher Kritik an dem Projekt können wir nach dem ersten Jahr Skulpturenpark eine durchweg positive Bilanz ziehen. Die Angst das durch den Bau des Parks ein Stück Natur von Niederhöchstadt verloren geht zeigte sich als unbegründet. Auch über die Höhe der Baukosten von 600.000 € wird nicht mehr geredet, wenn man die drei Klinge Skulpturen für 300.000 € betrachtet.





HK vom 25.09.2011 Umfrage von Kristiane Huber
Dies wurde auch durch den Zeitungsartikel des Höchster Kreisblattes bestätigt. Wir begleiten von dem Büro aus die Pflege der Stauden- und Baumpflanzungen im Park. Bei den regelmäßigen Terminen vor Ort kommen nur positive Reaktionen der Parkbesucher .




Staudenflächen
Ein großes Lob möchten wir auch an die Garten- und Landschaftsbau Firma Fichter aus Dreieich geben, die mit ihrer gärtnerischen Fachkunde und Leistung den Skulpturenpark erst zu dem gemacht hat, was er ist.

DANKE





Donnerstag, 29. September 2011

Frau Henrich überreicht Ortenberg BRONZE

Erstmals beteiligte sich die Stadt Ortenberg 2011 am Bundeswettbewerb „Entente Florale“. 

Am 27.09.2011 übereichte Frau Henrich im Namen von Entente Florale die Auszeichnung.


Infos zur Bereisung:

Hier Ausschnitte aus ihrer Rede:
Zunächst – und bevor ich auf das eigentliche Ergebnis des Wettbewerbs zurückkomme, möchte ich die Eindrücke, die die Jury bei Ihrer Bereisung von Ortenberg und den Ortsteilen hatte, kurz vorstellen.

Die Jury war beeindruckt von der Lage Ortenbergs. Die Gemeinde ist umgeben von großen Naturschutz- und Landschaftsschutzflächen und weit­läufigen Waldgebieten, die den hier wohnenden Menschen als Erholungsflächen aber auch Gästen als Ausflugsziel zugutekommen. Bei so viel Natur im Außen ist es nicht selbstverständlich, dass auch dem innerstädtischen Grün genügend Bedeutung zumessen wird. Denn schon die Potenziale im Außenbereich binden Aufmerksamkeit und wollen weiterentwickelt werden, wie z.B. die Frage des weiteren Umgangs mit den Basaltsteinbrüchen. Andererseits können gerade solche Bereiche wichtige künftige Potenzialflächen sowohl für den Naturschutz als auch für die Naher­holung werden.

Ortenberg hat sichtbare Anstrengungen unternommen auch die innerörtlichen Bereiche aufzuwerten und für schöne und angenehme Kern­bereiche in Ortenberg selbst und den Ortsteilen zu sorgen. Zu nennen sind hier z.B.
  • der Dorfplatz in Eckartsborn, der zum Verweilen einlädt,
  • der Backhausplatz
  • aber auch zwei sehr schön und qualitätsvoll gestaltete Spielplätze, die gestalterisch als sehr gelungen anzusehen sind.



Zugleich sind sie Paradebeispiele für das Engagement das in Ortenberg allgegenwärtig spürbar ist. Beim Spielplatz in Lißberg waren es ein Verein und die Bürger, die sich für dieses Projekt stark machten, beim zweiten Spielplatz wirkten Azubis der Sparkasse beim Bau mit.

Dieses Engagement war hier aber vor allem auch im Bereich des Natur­schutzes spürbar. Gerade in diesem Bereich hat Ortenberg enorm viel zu bieten: Schöne Landschaften, schützenswerte Landschaftssbereiche – wie die Orchideenwiesen und Wege durch die Natur, die auch aus touristischer Sicht sehr interessant sind. Dies gilt für den Bonifatiusweg, den Vulkan-Rad­weg und für die Archäologielandschaft Wetterau mit dem örtlichen Laternenpfad. Auch die Burgen bei Ortenberg und das Schloss sind hier wichtige Elemente, die über die Geschichte des Ortes Auskunft geben. Hier bietet Ortenberg vielfache Möglichkeiten die sehr guten vorhandenen Poten­zial noch auszubauen: durch verbesserte Vermarktung, Ausschilderung sowie durch den weiteren Ausbau von Unterbringungsmöglichkeiten und der Gastronomie.

Hohe Anerkennung zollte die Jury dem Engagement der vielen Vereine und der Bürger in Ortenberg. Dieses auch künftig gut und sinnvoll in die planerischen Vorhaben einzubinden, stellt zugleich einen Wert aber auch eine Herausforderung dar.

Wichtig erscheint der Jury auch, die Zielsetzungen der Verwaltung gut und breit nach außen zu kommunizieren. In diesem Sinne könnte auch die Öffentlichkeitsarbeit noch verstärkt werden. Anerkennung fand der eigens für den Wettbewerb aufgelegte Flyer zur Teilnahme an Entente Florale.

Zusammenfassend gesagt ist der Stadt Ortenberg zu empfehlen, die eingeleiteten Bemühungen fortzusetzen, Maßnahmen freiraumplanerisch noch konsequenter vorzubereiten, die Bemühungen um einen schönen Blumenschmuck im öffentlichen und privaten Bereich zu intensivieren.

Nachdem ich viele Potenzial genannt und Sie so vielleicht noch neugieriger auf die Bewertung durch die Jury gemacht habe, möchte Ich Sie nicht weiter auf die Folter spannen und die Laudatio vorlesen und damit zugleich die Auszeichnung durch das Komitee von EF bekannt geben.

Laudatio:
Die Gemeinde Ortenberg hat allein mit ihrer naturräumlichen Lage und dem dort vorhandenen ökologischen Potential Schätze besonderer Art vorzuweisen. Hier sind die Orchideenwiesen zu nennen, die Auenwiesen der Nidder ebenso wie die Landschaften des Vogelsbergs.

Bemerkenswert sind auch historische Bauwerke im Umfeld, wie Burgen, Klöster und das Schloss Ortenberg selbst. Ebenso die Routen, die touristisch interessante Orte zusammenfassen. Mit großem Engagement setzten sich Bürger und Vereine für den Schutz dieser Landschaften und Naturelemente ein, zeigten vollen Einsatz und Kreativität auch bei der Anlage neuer Grünbereiche und Spielplätze und erreichen dabei eine bemerkenswert gute Qualität. Dieses Engagement ist eine wichtige Stütze der Grünentwicklung und des Gemeindelebens generell. Ortenberg hat mutig den Schritt in den Wettbewerb gewagt und sich damit zugleich auf einen Weg nachhaltiger Grünentwicklung - auch innerörtlich – gemacht. 

Das Komitee von EF zeichnet Ortenberg aus mit: BRONZE

Ich gratuliere herzlich im Namen von EF zu dieser Auszeichnung und Ihren erbrachten Leistungen. Setzen Sie diesen guten und grünen Weg weiterhin fort.